Victor Gazda | Wiktor Gazda


Ich wuchs wie jeder echte Danziger mit dem Wassersport auf. Am Anfang ging es natürlich mit einem kleinen "Opti" jeden freien Tag, manchmal auch wenn nur für 2 Std. gleich nach der Schule raus - in die Danziger Bucht. Schnell ist man dann für einen Opti zu "groß und zu schwer“ geworden. 

Mit 14 endlich kam der große Traum in Erfüllung – ich kaufte mir mit meinen Ersparnissen mein erstes eigenes Boot (aus laminierten Spannplatten)...Es war „klein aber mein“. Jede freie Minute hat man daran gebastelt, um in der kurzen nordeuropäischen Saison sein „Werk“ zumindest für ein Paar Wochen in seinem Element bewundern zu können. 

Es ist „leider“ nicht nur beim segeln geblieben und es folgten rasch weitere Wasserhobbys - Wasserski, Windsurfen und Tauchen. Mit der Zeit wurde ich immer schwerer und grösser – so auch die späteren Boote ;) 


Marc Mürbe

Quasi schon halb als Wasserrate auf die Welt gekommen, nahm die


Geschichte in etwa wie folgt Ihren Lauf: Seepferdchen,



Fahrtenschwimmer, Freischwimmer waren in Reihe schnellst möglich


erledigt. Dann ging es mit Vater zum surfen, anschließend im Alter von


9 Jahren zum Kajakfahren. Somit war dann quasi auch mein erstes


eigenes Boot da (es sollten noch ganz viele einschließlich der Yachten


folgen). Dies war wie zu damaliger Zeit natürlich üblich aus GFK.


Flusswandern wurde schnell langweilig, die Boote wurden dann schnell


modifiziert und getauscht. Denn als ich ein bisschen älter wurde so ab


12 vielleicht, sprangen wir mit den Dingern von Brücken, machten


„Kerzen" in Walzen, andauernd Eskimorollen und fuhren nur noch im


Wildwasser. Ob auf der Olympiastrecke im Eiskanal oder so ziemlich


jeden Gebirgswildwasserfluss der Alpen.


Hierbei wurden die Boote natürlich nicht geschont, sondern eigentlich


ständig gewartet und optimiert.